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Der Tag Fahndung erfolglos: Keine heiße Spur zu früheren RAF-Terroristen

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Ein Fahndungsplakat, das die Ermittler nach einer Reihe von Raubüberfällen veröffentlicht hatten.

(Foto: dpa)

Der Fund sorgte vor fast auf den Tag genau fünf Jahren für Aufsehen: Am 18. Januar 2016 wurde bekannt, dass nach einem Raubüberfall in Stuhr bei Bremen im Jahr 2015 DNA-Spuren von drei ehemaligen Mitgliedern der linksterroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) gefunden wurden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat nach einer europaweiten Fahndung im vergangenen Jahr 206 Hinweise auf die drei untergetauchten RAF-Terroristen erhalten. "Die Hinweise zu den Gesuchten kommen aus vielen europäischen Staaten und teilweise auch aus Ländern außerhalb der EU", sagte eine LKA-Sprecherin in Hannover. Doch zu einer heißen Spur zu den früheren Terroristen haben sie nicht geführt.

  • Gefahndet wird nach Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette. Sie sollen der RAF angehört haben, werden aber auch wegen einer Serie von zwölf Raubüberfällen von 1999 bis 2016 gesucht.
  • Die Behörden vermuten dabei kein politisches Motiv mehr. Sie gehen davon aus, dass das Trio sich mit Raub Geld für das Leben in der Illegalität verschaffen wollte. Die bislang letzte Tat der Serie ereignete sich im Juni 2016 in Cremlingen bei Braunschweig.
  • Die Hinweise nach dem europaweiten Fahndungsaufruf vom Mai 2020 würden geprüft, ein abschließendes Ergebnis gebe es nicht. Auch nach Angaben der Staatsanwaltschaft Verden gibt es keinen neuen Sachstand bei der Fahndung.
  • Bis zur Selbstauflösung 1998 war die RAF fast drei Jahrzehnte lang Inbegriff von linksgerichtetem Terror in Deutschland, mehr als 30 Menschen wurden ermordet.

Quelle: ntv.de

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