Der TagFake-Ortsschild von Fucking für 2499 Euro verkauft

Wegen seines bisherigen Namens Fucking hat sich ein österreichisches Dorf unweit der deutschen Grenze schon viel Spott anhören müssen - umso größer war das Interesse an einem Straßenschild mit dem kuriosen Ortsnamen. Für 2499 Euro wurde es im Internet versteigert. "Sichern Sie sich jetzt ein Stück österreichischer Geschichte", hatte der Anbieter das gute Stück auf der Kleinanzeigen-Website willhaben.at angepriesen.
Der Anbieter versicherte, bei dem Schild handele es sich um eine Replik und nicht um ein - womöglich illegal entwendetes - Original.
Die rund hundert Einwohner von Fucking hatten am 23. November entschieden, ihren Heimatort in Fugging umzubenennen, um nach Jahren dem Spott im Internet zu entgehen. In der Weltsprache Englisch ist "Fucking" schließlich ein sexuell konnotierter Fluch. Die Umbenennung soll im Januar in Kraft treten.