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Der TagFall Gelbhaar: RBB setzt 60.000 Euro für Aufarbeitung ein

31.01.2025, 19:17 Uhr

Der frühere ARD-Journalist Stephan Wels untersucht für den RBB die fehlerhafte Berichterstattung über Vorwürfe gegen den Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) teilte mit, neben Wels - dem ehemaligen Leiter des Investigativ-Ressorts des Norddeutschen Rundfunks (NDR) - sei die Prüfungs- und Beratungsfirma Deloitte beauftragt worden.

Vor zwei Wochen hatte der RBB Teile seiner Berichte über Belästigungsvorwürfe gegen den Bundestagsabgeordneten Gelbhaar zurückgezogen. Im Kern kamen Zweifel an der Identität einer der Frauen auf, die dem Sender die Vorwürfe versicherten - die Identität soll gar nicht existieren. Es stellte sich heraus, dass der Sender die Person nie getroffen hatte.

Der RBB hat für die Untersuchung ein Budget von maximal 60.000 Euro eingeplant und erwartet, dass der Abschlussbericht bis Ende Februar vorliegt.

Quelle: ntv.de