Der Tag

Der Tag Flüchtlinge verlassen Idomeni

Slowenien, Serbien und auch Kroatien haben ihre Grenzen auf der Balkanroute gestern für Flüchtlinge weitgehend geschlossen. Nach dem Willen der österreichischen Regierung bleibt es auch dabei - und zwar "dauerhaft", wie Innenministerin Johanna Mikl-Leitner der "Welt" sagte. Die Lage in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze wird dadurch immer dramatischer: Schwere Regenfälle haben den Ort in eine Schlammwüste verwandelt; Hunderte Menschen, unter ihnen auch viele Kinder, litten unter schweren Erkältungen, Atemwegsbeschwerden und Durchfall, berichten Ärzte eines kleinen Krankenhauses in der Nähe.

862fb1a910bc0cf1100d6cb87cd78bbe.jpg

Die humanitären Bedingungen in Idomeni sind katastrophal.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Viele Menschen nehmen diese Entwicklung offenbar zum Anlass, umzukehren: Griechische Medien berichten, dass mehr als 250 Migranten das Aufnahmelager heute früh freiwillig verlassen hätten. Vor allem Familien seien mit Bussen in organisierte Lager im Großraum Athen gebracht worden. Mindestens 13.000 Menschen harrten aber noch immer in Idomeni aus. Was passiert, wenn sich die Lage nicht bessert, ist unklar.

Mehr zur aktuellen Lage in Idomeni finden Sie hier.

Quelle: n-tv.de