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Der Tag Flughafenchaos: Heil richtet deutliche Worte an Arbeitgeber

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Hubertus Heil kann den Weggang vieler Beschäftigter in der Flugverkehrsbranche nachvollziehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Coronakrise mit ihren Lockdowns hat der Luftverkehrsbranche einen Personalmangel beschert. Da ist sicherlich auch Wahres dran, aber wer schon mal aus dem Fenster einer Maschine gelinst und gesehen hat, wie die Koffer und andere Fracht im Bauch des Flugzeugs landen, der weiß: Das ist Knochenarbeit. Und wie Sie sicherlich schon ahnen: Dieser Job wird nicht gut entlohnt. Und genau da sieht der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auch das viel größere Problem: "Wenn man nicht nach Tarif bezahlt, muss man sich nicht wundern, dass man für so schwere Arbeit keine Leute mehr findet", sagte der SPD-Politiker gegenüber ntv. Heil bemängelt zudem, dass viele Fluggesellschaften in der Coronakrise zu viele Mitarbeiter entlassen hätten, auch mit Abfindungen. "Jetzt haben wir den Salat", so der SPD-Minister. Um die Personalnot zu lindern, darf die Luftverkehrsbranche befristet Hilfskräfte aus dem Ausland beschäftigen. Außerdem hat Heil die Jobcenter und die Arbeitsagenturen an den Standorten angewiesen mitzuhelfen, "damit auch aus dem Heer der Arbeitslosen Leute gefunden werden."

Quelle: ntv.de

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