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Der TagFlutwellen erreichen Japan, viele Länder warnen vor Tsunamis, Russland meldet Verletzte

30.07.2025, 08:11 Uhr

Mehrere Länder warnen vor Tsunamis an ihren Pazifik-Küsten, nachdem vor der russischen Halbinsel Kamtschatka die Erde gebebt hat. In Japan erreichen zunehmend höhere Wellen die Küste.

  • Japan verzeichnet eine 1,3 Meter hohe Tsunamiwelle, wie die Wetterbehörde mitteilt. Diese erreiche einen Hafen in Japans nördlicher Präfektur Miyagi.

  • Zuvor waren bereits zunehmend höhere Flutwellen an Küsten im Norden Japans registriert worden. In Medienberichten war zunächst von 60 Zentimeter hohen Flutwellen die Rede. Die Behörden haben Warnungen vor einem bis zu drei Meter hohen Tsunami ausgegeben. Bei einem Tsunami bauen sich Wellen mitunter in Stufen auf. Opfer oder Schäden wurden bisher nicht gemeldet.

  • Mit Wellen von bis zu einem Meter rechnet das chinesische Tsunami-Warnzentrum an Chinas Ostküste.

  • Das US-Tsunamiwarnzentrum in Honolulu warnt vor bis zu drei Meter hohen Wellen unter anderem in Japan, Russland und Hawaii. Der Nationale Wetterdienst der USA hat eine Tsunami-Warnung für die gesamte US-Westküste herausgegeben. Unter anderem auch in Mexiko, Peru, Ecuador, Indonesien und den Philippinen wird vor Wellen gewarnt.

  • Aus Russland gibt es bereits erste Berichte über Opfer und Schäden: Die russische Katastrophenschutzbehörde teilte mit, ein Tsunami habe die Hafenstadt Sewero-Kurilsk getroffen und überflutet. 2000 Einwohner seien in Sicherheit gebracht worden. Die Behörden der Region Sachalin riefen für die Inselgruppe der Nordkurilen den Notstand aus. Staatliche Medien berichten, dass mehrere Menschen durch das Beben verletzt worden seien, jedoch niemand schwer.

Update von 10:48 Uhr: China hat die Tsunami-Warnung aufgehoben.

Quelle: ntv.de