Der TagFrankfurt droht Rückzahlung von bis zu 400 Millionen Euro
Auf die Stadt Frankfurt kommen wegen des Cum-Ex-Steuerskandals, so wie es aussieht, Rückerstattungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu. Die "Wirtschaftswoche" berichtet, die Steuertricksereien bei Banken hätten zu hohen Gewinnen und somit auch zu entsprechenden Gewerbesteuerzahlungen geführt. Weil die illegalen Geschäfte nun rückabgewickelt würden, müssten auch die zu viel gezahlten Steuern erstattet werden. Der Kämmerer der Stadt, Bastian Bergerhoff, sagte der Zeitung, "in Summe bereiten wir uns auf eine Gewerbesteuerrückzahlung von etwa 200 bis 400 Millionen Euro vor". Noch seien die illegal erzielten Gewinne nicht vollständig berechnet, die Stadt sei aber "vorbereitet, jederzeit binnen drei Tagen einen dreistelligen Millionenbetrag erstatten zu können".
Bei den sogenannten Cum-Ex-Geschäften wird der Staat ausgetrickst, so dass eine nur einfach gezahlte Kapitalertragsteuer mehrfach zurückerstattet wird. Zu diesem Zweck werden Aktienpakete um den Dividendenstichtag zwischen mehreren Geschäftspartnern hin und her gehandelt.