Der TagFriseure ja, Tätowierer nein: Thomalla keift gegen Spahn
Ab 4. Mai dürfen Friseure wieder öffnen und Kunden empfangen, das haben Bund und Länder entschieden. Tätowierer müssen dagegen weiter geschlossen bleiben - eine Entscheidung, die Tattoo-Fan Sophia Thomalla nicht nachvollziehen kann. Ihrem Ärger macht sie auf Instagram Luft.
In einem längeren Beitrag fragt sie Gesundheitsminister Jens Spahn: "Warum dürfen Friseurläden ab dem 4. Mai wieder öffnen, während die komplette Piercing- und Tätowier-Szene am Stock geht, auf keine Öffnung hoffen dürfen und eventuell ihre Läden schließen müssen?"
In der "Bild"-Zeitung erinnert sie außerdem an die besonderen Hygiene-Standards der Szene: Die Tattoo-Branche habe "sich schon immer von Grund auf intensiv mit Hygiene befasst", ein Laden empfange immer nur ein paar Kunden pro Tag. Friseure hingegen, die "zig Kunden pro Tag betreuen", haben nicht so eine Hygiene-Vorkenntnis.
Eine Antwort hat sie anscheinend auch schon per Direktnachricht erhalten: Jens Spahn hat ihr demnach geantwortet, dass Friseure im ersten Schritt dabei sind, weil der "Wunsch nach einem Haarschnitt aktuell größer ist als der nach einem Piercing".