Der TagFund könnte Dino-Geschichte umschreiben
Erst letzte Woche wurde bekannt, dass Forschende einen "Dinosaurier Highway" in England offengelegt hatten, jetzt gibt es eine sogar noch spannendere Entdeckung zu den Urzeitriesen. Im US-Bundesstaat Wyoming sind Dinosaurier-Fossilien entdeckt worden, die einem Forscher-Team zufolge rund 230 Millionen Jahre alt sind. Es sei der älteste Dinosaurier Nordamerikas, erklärt das Team vom University of Wisconsin Geology Museum im Fachmagazin "Zoological Journal of the Linnean Society". Demnach besiedelten Dinosaurier die Nordhalbkugel wohl schon weitaus früher als bisher angenommen. Außerdem seien die Fossilien fast so alt wie die ältesten Dinosaurierfunde auf südlichen Landmassen (etwa 233 Millionen Jahre). Das stellt die bisherige Annahme in Frage, dass der Ursprung der Dinosaurier tief in der südlichen Hemisphäre liegt und sie sich erst später im Norden des Superkontinents Pangäa ausbreiteten. Zwischen den ältesten Funden des früheren Süd- und Nordteils von Pangäa lagen 6 bis 10 Millionen Jahre.
Entdeckt wurden nun Überreste einer neuen Dinosaurierart, die den Namen Ahvaytum bahndooiveche erhielt, sowie eines nicht genauer bestimmten Tiers aus der Gruppe der Vogellinien-Archosaurier.