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Der TagGefährliche Riesen-Zecke in italienischer Urlaubsregion entdeckt

27.05.2024, 15:13 Uhr

Gestreifte Beine, stattliche Körpergröße und ein ausgeprägtes Jagdverhalten: In Italien machen Forscherinnen und Forscher eine besorgniserregende Entdeckung. Die Hyalomma-Zecke (Hyalomma marginatum) scheint sich in der beliebten Urlaubsregion um Triest auszubreiten. Bislang hätten kalte Winter die Ansiedlung der Zeckenart, die eher in tropischen Regionen heimisch ist, verhindert, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtmuseums für Naturgeschichte. Mit dem Klimawandel ändere sich das nun.

Besonders besorgniserregend ist dabei: Die bis zu zwei Zentimeter großen Zecken übertragen gefährliche Krankheiten wie Fleckfieber oder das Krim-Kongo-Fieber. Experten zufolge könnte sich die Zeckenart in den nächsten Jahren angesichts der klimatischen Veränderungen auch in Deutschland ausbreiten. Noch ist die Zahl der Parasiten hierzulande aber vergleichsweise gering. 2018 wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) 19 Exemplare gemeldet - bis heute ein Rekord. Und einen Vorteil hat die Riesen-Zecke: Durch ihre Größe kann man sie leichter entdecken und auch entfernen.

Quelle: ntv.de