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Der TagGefährliche Transfette: WHO meldet Etappensieg

30.01.2024, 21:23 Uhr
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Back- und Süßwaren enthalten vermehrt Transfette. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Eine Kampagne gegen gesundheitsgefährdende Transfette der Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet einen Teilerfolg: Zwar sei das Ziel, Transfette bis 2023 ganz aus Nahrungsmitteln zu verbannen, nicht eingehalten worden, berichtete die WHO in Genf. Aber innerhalb der fünf Jahre sei der Anteil der Menschen, die durch Gesetze zumindest teilweise vor ihnen geschützt werden, von sechs auf 46 Prozent der Weltbevölkerung gestiegen. 53 Länder - darunter die EU - hätten inzwischen die Empfehlungen umgesetzt. Dazu gehören ein Verbot von mehr als zwei Gramm industriell produzierter Transfette pro 100 Gramm Fett oder das Verbot von teilweise hydriertem Öl als Nahrungsmittelbestandteil.

  • Transfette können natürlich oder durch lebensmitteltechnologische Prozesse entstehen, etwa, wenn flüssige Öle streichfähig gemacht werden sollen.

  • Eine hohe Zufuhr von Transfetten sei schlecht für die Gesundheit. Sie erhöhe das Risiko von Fettstoffwechselstörungen und koronaren Herzkrankheiten.

  • Sie kommen unter anderem in Back- und Süßwaren und in frittierten Kartoffelprodukten und Fertiggerichten vor.

Quelle: ntv.de