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Der TagGeld von Gülen-Anhängern kommt in Staatsfonds
07.07.2017, 21:43 Uhr

Im Sommer 2016 stellt die Türkei nach dem Putschversuch etliche Unternehmen und Institute per Notstandsdekret unter Zwangsverwaltung. Ihnen wird vorgeworfen, Verbindungen zum Prediger Fethullah Gülen zu haben. Er wird von der Regierung für den Putschversuch verantwortlich gemacht.
Nun wird das eingezogene Vermögen einem Staatsfonds zugeführt. Es gehe um 965 Firmen und 107 Personen, teilte der stellvertretende Ministerpräsident Nurettin Canikli mit. Das Vermögen belaufe sich auf 41 Milliarden Türkische Lira, also rund 10 Milliarden Euro.