Der TagGemeinden wollen Flüchtlinge nicht nach Religionen trennen
Schlägerei im Flüchtlingsheim - solche Schlagzeilen bereiten manch einem Sorge. Hintergrund einer solchen Auseinandersetzung in Kassel-Calden war allerdings ein Streit an der Essensausgabe. In einem anderen Fall in Suhl hatte jemand aber Seiten aus dem Koran in die Toilette geworfen. Forderungen wurden laut, die Flüchtlinge nach Religion zu trennen. Dem erteilen die Kommunen nun eine Absage. "In der derzeitigen Situation, in der die Kommunen für die Unterbringung und Versorgung einer immens hohen Zahl an Flüchtlingen sorgen müssen, ist eine getrennte Unterbringung nicht realisierbar", sagte Städtebund Geschäftsführer Gerd Landsberg dem "Handelsblatt". Verwaltungen und Helfer seien vielerorts schon überlastet. Er schlägt stattdessen Leitlinien in verschiedenen Sprachen vor.
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Übrigens: Was man über das neue Asylgesetz wissen muss, lesen Sie hier.