Der Tag

Skandale ohne Folgen"Generalprüfanwalt" - Künast platzt der Kragen

05.05.2015, 10:48 Uhr

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Harald Range ist seit 2011 Generalbundesanwalt - in seine Amtszeit fallen alle Enthüllungen zur NSA. (Foto: picture alliance / dpa)

Die NSA-Affäre, die Diskussion über US-Drohnen, die von Deutschland aus gesteuert werden, dann der Bericht über die Folter der CIA auch an deutschen Staatsbürgern, und nun die BND-Affäre: Immer wieder hat die Generalbundesanwaltschaft ein Prüfverfahren eingeleitet, Folgen hatte das nie.

  • Nun platzt der Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestags der Kragen - Renate Künast übt scharfe Kritik an Generalbundesanwalt Harald Range.

  • "Der Generalbundesanwalt ist leider nur noch ein Generalprüfanwalt, er prüft immer nur, entscheidet aber nichts", sagt die Grünen-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung".

  • Jede normale Wirtshausschlägerei führe zu einem Ermittlungsverfahren, "aber du kannst die Leute mit Waterboarding überziehen, und Range bleibt bei einem Prüfverfahren", so Künast.

Quelle: ntv.de