Der TagGericht berät Anfang Februar: Droht Harry die Abschiebung aus den USA?
Der Visa-Streit um Prinz Harry spitzt sich zu. Wie "Mail Online" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen meldet, wird sich am 5. Februar erstmals seit Donald Trumps Amtsantritt ein Bundesgericht in Washington D.C. mit der Frage befassen, ob der Herzog von Sussex bei seiner US-Einreise 2020 falsche Angaben zu seinem Drogenkonsum gemacht hat.
Die konservative US-Denkfabrik Heritage Foundation versucht mit einer Klage, Harrys Einwanderungsakten öffentlich zu machen. Richter Carl J. Nichols ordnete für kommende Woche ein Treffen zwischen den Anwälten der Stiftung und des Heimatschutzministeriums an. US-Präsident Donald Trump positionierte sich in der Angelegenheit bereits unmissverständlich. "Ich würde ihn nicht schützen", erklärte Trump dem britischen "Sunday Express". Gegenüber dem TV-Sender "GB News" deutete er sogar eine mögliche Abschiebung des Royals an, sollte dieser bei seinen Visa-Angaben gelogen haben.
Die brisante Situation entstand durch Harrys eigene Aussagen in seiner Autobiografie "Spare". Darin berichtet der Sohn von König Charles III. offen über seinen früheren Konsum von Kokain, Marihuana und psychedelischen Drogen. Bei der Beantragung eines US-Visums muss der Drogenkonsum jedoch zwingend angegeben werden - Falschangaben können zur Abschiebung führen.