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Der Tag Gericht lehnt vorzeitiges Haft-Ende für Verdächtigen im Fall "Maddie" ab

Das Braunschweiger Landgericht hat ein vorzeitiges Ende der Haft des deutschen Verdächtigen im Fall "Maddie" für ein Drogendelikt abgelehnt. Eine Aussetzung der verbliebenen Strafe zur Bewährung könne "unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit nicht verantwortet werden", teilte das Gericht mit. Christian B. sei mehrfach vorbestraft und habe früher bereits Bewährungen gebrochen.

Die Entscheidung kann von B. noch angefochten worden. Dieser hatte bei Gericht einen Antrag gestellt, vorzeitig aus der Haft für eine Verurteilung wegen Drogenbesitzes aus dem Jahr 2011 entlassen zu werden. Er war dafür zu einem Jahr und neun Monaten im Gefängnis verurteilt worden und hat inzwischen mehr als zwei Drittel der Strafe abgesessen. Mit dem Fall "Maddie" hat dies nichts zu tun.

Quelle: ntv.de