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Der TagGetreidesilos im Hafen von Beirut brennen - seit zwei Wochen

26.07.2022, 21:07 Uhr

Im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut kämpfen Feuerwehrleute seit zwei Wochen gegen einen Brand an Getreidesilos. Das Feuer im beschädigten Nordblock der Silos ist auf den durch hohe Temperaturen gärenden Weizen und andere Körner zurückzuführen, die noch im Gebäude eingeschlossen waren. Auch heute stieg an den hohen Silos, die für viele zum Symbol der Hafenexplosion von 2020 wurden, immer noch Rauch auf. Am Vortag hatten die Behörden vor einem Einsturz der Silos gewarnt. In diesem Falle seien Anwohner angewiesen, Masken zu tragen und zu Hause zu bleiben.

  • Im August 2020 war es im Hafen von Beirut zu einer gewaltigen Explosion gekommen. Damals kamen mehr als 190 Menschen ums Leben, rund 6000 wurden verletzt.

  • Es detonierten große Mengen der hochexplosiven Chemikalie Ammoniumnitrat, die zuvor über Jahre ohne Schutzmaßnahmen im Hafen gelagert worden waren. Die Behörden haben bis heute nicht erklärt, wie genau die Substanz in den Hafen kam.

  • Im April hatten die Behörden entschieden, die Silos gegen den Widerstand von Hinterbliebenen abzureißen. Experten vermuten, dass die Silos einen Teil der Explosions-Wucht absorbierten und damit noch größeren Schaden verhinderten.

  • Die Hinterbliebenen der Opfer wollen die Silos als Symbol der Erinnerung bewahren.

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Gärender Weizen hat das Feuer in den Silos entfacht. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Quelle: ntv.de