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Der TagGewerkschaftsbund bezeichnet FDP-Vorstoß zu Kindergeld als unsozial

18.10.2023, 13:57 Uhr

Familienministerin Lisa Paus schlug vor einigen Monaten vor, das Elterngeld für Familien mit hohem Einkommen zu streichen, die Einkommensgrenze für Berechtigte sollte von 300.000 auf 150.000 Euro sinken. Fünf Prozent der Beziehenden wären laut Paus davon betroffen. Es folgte Empörung sowie eine Petition gegen das Vorhaben. Die FDP lehnt das ab, fordert hingegen, dass der Elterngeldanspruch für Paare nur noch zwölf Monate gelten soll, also zwei Monate weniger. Eine Petition gab es hier nicht, dafür meldet sich der Deutsche Gewerkschaftsbund. Der unterstellt den Freien Demokraten einen "Sparwahn". "Zwar sollen die Einkommensgrenzen jetzt unangetastet bleiben. Doch es ist eine noch schlechtere - und vor allem unsoziale - Idee, die Dauer der Leistung für alle zu kürzen und deshalb auf die beiden Partnermonate zu verzichten", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende, Elke Hannack. In ihrem Sparwahn wolle die FDP die Axt ans Elterngeld legen.

Quelle: ntv.de