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Der TagGreta Thunberg: Nur "Bla bla" beim Klimagipfel "One Planet" in Paris

12.01.2021, 10:51 Uhr
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Die 18-jährige schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. (Foto: picture alliance/dpa)

Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt an einen Tisch bringen, um Investitionen in den Klimaschutz zu beschließen und sich für den Erhalt von Natur und Tieren stark zu machen - nicht weniger hohe Ziele hat sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für den Klimagipfel "One Planet Summit" in Paris gesteckt. Seine Gästeliste kann sich mit Kanzlerin Angela Merkel, dem britischen Premier Boris Johnson, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, UN-Generalsekretär Antonio Guterres, Vertretern internationaler Organisationen und Prinz Charles auch sehen lassen. Trotzdem sei das Treffen im Namen des Klimaschutzes nicht mehr als "Bla bla". Zu diesem vernichtenden Urteil kommt die führende Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. "Blabla Natur, Blabla wichtig, Blabla ehrgeizig, Blabla grüne Investitionen, Blabla grüne Möglichkeiten, Blabla grünes Wachstum", fasst die junge Schwedin ihre Meinung über das Treffen auf Twitter zusammen.

Ein bisschen mehr als "Bla bla" ist allerdings schon passiert: Mit fast zwölf Milliarden Euro will die internationale Gemeinschaft das ins Stocken geratene Umweltprojekt "Grüne Mauer" in Afrika wieder voranbringen. Ein grünes Band aus Bäumen soll die Ausbreitung der Sahara und somit der Wüstenbildung stoppen. Zudem verpflichtet sich Deutschland gemeinsam mit anderen Staaten, bis 2030 jeweils 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Die High Ambition Coalition for Nature and People (HAC) ist eine Staatenallianz von mehr als 50 Regierungen, die sich dem 30-Prozent-Ziel verschrieben haben. Die Umweltorganisation Greenpeace lobte den Zusammenschluss zum Schutz der Lebensräume von Mensch und Tier.

Quelle: ntv.de