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Der Tag Griechischer Geheimdienst: Flüchtlings-NGOs arbeiten als Spione für Schlepper

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Die Beschuldigten sollen Informationen über die Positionen von Schiffen der Küstenwache an Schlepper weitergegeben haben.

(Foto: REUTERS)

Die Regierung in Athen hat Dutzenden Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen vorgeworfen, Spionage betrieben und Schleuser unterstützt zu haben. Dies habe der griechische Geheimdienst (EYP) festgestellt. "Es ist ein Spionagefall, in den Nichregierungsorganisationen verwickelt sind", sagte der griechische Bürgerschutz- Vizeminister, Lefteris Oikonomou, der Athener Zeitung "To Proto Thema". Die griechische Polizei hatte bereits vergangene Woche 35 NGO-Mitgliedern vorgeworfen, als Schleuser und Spione agiert zu haben. Eine entsprechende Anzeige sei an die Justiz geleitet worden. Die Betreffenden sollen Informationen über die Positionen der griechischen Küstenwache und Koordinaten möglicher Landungsabschnitte vor der Insel Lesbos an Schleuser in der Türkei geleitet haben. Die betreffenden Organisationen wurden zunächst offiziell nicht namentlich genannt. Unter ihren Mitgliedern sollen zahlreiche Deutsche sein. "Schleuser und Spione "made in Germany"", titelte die Zeitung "To Proto Thema".

Quelle: ntv.de