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Der TagGroßeinsatz: Öltanker vor Isle of Wight entführt?

25.10.2020, 19:36 Uhr
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An Bord des Öltankers Andromeda sollen sich blinde Passagiere aufhalten. (Foto: HUW GIBBY via REUTERS)

Rund um einen Öltanker vor der Küste der britischen Isle of Wight hat es einen großen Polizeieinsatz gegeben. Politiker und Behörden gingen von blinden Passagieren an Bord des Schiffes aus. "Der Kapitän hat den Anker geworfen, obwohl man ihn anwies, das nicht zu tun. Das Schiff könnte unter der Kontrolle blinder Passagiere sein", sagte der britische Abgeordnete für die Region, Bob Seely, dem Sender Sky News. Er ging davon aus, dass maritime Anti-Terror-Einheiten mit den Ermittlungen beauftragt werden dürften. Dem Verteidigungsministerium zufolge wurde aber zunächst kein Militär hinzugezogen. Ein Bereich von mehreren Seemeilen rund um den Tanker war am Nachmittag zum Sperrgebiet erklärt worden, es waren Helikopter der Polizei sowie Kräfte der Küstenwache im Einsatz.

  • Der Tanker namens Nave Andromeda fährt unter liberianischer Flagge und gehört zur Flotte einer griechischen Firma namens Navios Tankers Management.

  • Der 228 Meter und bei voller Auslastung mehr als 42.000 Tonnen schwere Öltanker hatte Anfang Oktober in Nigeria abgelegt. Am Sonntagmorgen hätte er eigentlich im Hafen von Southampton ankommen sollen. Nach Aufzeichnungen der Website MarineTraffic.com war der Tanker am Sonntag stattdessen mehrere Stunden lang einen Zickzack-Kurs vor der Isle of Wight gefahren.

  • Medienberichten zufolge sollte am Abend noch ein Notfalltreffen mit Regierungsmitgliedern stattfinden.

Quelle: ntv.de