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Der TagGrüne: Skandal-Gesetz im Schatten der Flüchtlingskrise

14.10.2015, 18:30 Uhr

Kurzfristig hat der Bundestag für seine Sitzung am Freitag die Vorratsdatenspeicherung auf die Tagesordnung gehoben. Die Grünen sprechen von einem Gesetz "an der Grenze der Grundgesetzwidrigkeit".

  • Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Telekommunikationsunternehmen die Telefon- und Internetverbindungsdaten aller Bürger zehn Wochen lang speichern.

  • Für Handy-Gesprächen gilt eine verkürzte Speicherfrist von vier Wochen.

  • Dazu zählen Rufnummern, Zeitpunkt und Dauer der Anrufe sowie die IP-Adressen von Computern.

  • Ausgenommen sind E-Mails.

Zudem werfen sie der großen Koalition vor, das Gesetz "im Schatten der Fluchtkrise" durch den Bundestag schicken zu wollen.

Quelle: ntv.de