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Der TagGrüne wollen keine "Bullshit-Debatten" mehr oder: Kein Bock auf Gendern?

05.11.2024, 08:33 Uhr
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Während Robert Habeck sich in Berlin mit aller Macht gegen ein Ampel-Ende stemmt, hat die Spitze der nordrhein-westfälischen Grünen sich für mehr Differenzierung und eine deutlichere Fokussierung im politischen Betrieb ausgesprochen. "Ich bin dafür, dass wir uns in der politischen Mitte auf einen Grundsatz einigen: Wir wollen keine Bullshit-Debatten mehr", sagt Grünen-Landesparteichef Tim Achtermeyer. "Ich habe keine Lust mehr, über das Gendern zu diskutieren. Wer gendern will, soll das machen, und wer das nicht will, soll es lassen."

Es müsse stattdessen um wichtige Fragen wie eine Sicherheitsstruktur gehen, die im Fall eines Wahlsiegs des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl "im Zweifel auch ohne die Amerikaner funktioniert." Die Co-Vorsitzende Zeybek mahnte mehr Differenzierung an und nannte die Migrations- und Integrationspolitik. "Das sind einige Menschen muslimischen Glaubens mit frauenfeindlicher und homophober Ideologie oder auch Rechtsextreme. Man muss gegen das Problem ankämpfen, egal, welche Motivation oder Ideologie dahintersteckt."

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Achtermeyer und Zeybek, sie sagt, es gebe Menschen, die Probleme mit emanzipierten, selbstbestimmten Frauen hätten. (Foto: Henning Kaiser/dpa)

Quelle: ntv.de