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Der TagHabecks Plan für Davos: Globalisierung umdenken

22.05.2022, 15:43 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat einen klaren Plan für das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos: Die von Wachstums- und Profitinteressen getriebene Globalisierung müsse "fairer und nachhaltiger" werden - dafür will der Grünen-Politiker werben. "Das Weltwirtschaftsforum in Davos gilt als Symbol für die ungebändigte Globalisierung, die die Ausbeutung von Menschen und Ressourcen befeuert, Finanzkrisen den Boden bereitet und soziale Ungleichheit verschärft hat", erklärt Habeck im Vorfeld seiner Reise.

Davos biete einen geeigneten Raum für die kritische Debatte über diese Fragen, fügt er hinzu und nennt die Auseinandersetzung mit der Klimakrise beim Forum 2020 als Beispiel. Seitdem hätten die Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine "die Welt erschüttert", führt Habeck weiter aus. "Der Welthandel ist ins Stocken geraten, Lieferketten reißen, es droht eine Hungerkrise, weil Russland Weizenlieferungen aus der Ukraine blockiert." Aus dieser Erschütterung heraus müsse "ein Umdenken" erwachsen.

Quelle: ntv.de