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Der TagHaftstrafe nach vorgetäuschtem Tod auf der Ostsee

13.03.2024, 10:43 Uhr

Weil er seinen Tod auf der Ostsee vorgetäuscht hat, ist ein 56-Jähriger wegen versuchten Versicherungsbetruges in 14 Fällen zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Kiel verurteilte die mitangeklagte Ehefrau zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Es handele sich um Gesamtfreiheitsstrafen unter Einbeziehung von Bewährungsstrafen aus einem ersten Prozess gegen das Paar, sagte der Vorsitzende Richter Johann Kümmel bei der Urteilsbegründung. Schreiben belegten die Absicht der Angeklagten, "bei möglichst vielen Versicherungen so schnell wie möglich an ihr Geld zu kommen". Das Ehepaar soll im Oktober 2019 den Tod des Mannes durch ein Bootsunglück in der Kieler Bucht vorgetäuscht haben, um so gut vier Millionen Euro von Lebens- und Unfallversicherungen ausgezahlt zu bekommen.

Quelle: ntv.de