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Der TagHalbnackte Radler protestieren für mehr Schutz im Verkehr

02.07.2020, 20:48 Uhr

Mit viel nackter Haut und großer Botschaft sind Fahrradfahrer für mehr Schutz im Straßenverkehr durch Köln geradelt. Trotz des starken Regens nahmen rund 150 Menschen an der Aktion teil.

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Viele wollen "gerne ganz nackt radeln", dürfen aber nicht. (Foto: imago images/Kirchner-Media)

  • "Wir möchten die Nacktheit nutzen, um auf die Verletzlichkeit des Körpers aufmerksam zu machen", erklärte Ute Symanski, Vorsitzende des Vereins Radkomm.

  • Ganz nackt waren die Teilnehmer des "Naked Bike Ride" allerdings nicht, weil das verboten ist. "Genitalien und die weibliche Brustwarze müssen bedeckt sein", erläuterte Symanski. Daran halte man sich - auch wenn viele "gerne ganz nackt radeln wollen".

  • Die Aktion sei keine "Spaß-Demo". In der Stadt am Rhein sei die Situation auf den Straßen "besonders dramatisch", betonte Symanski. Seit 2015 seien etwa 50 Menschen, die auf dem Fahrrad saßen oder zu Fuß waren, gestorben.

  • Die Fahrraddemo und der Appell richteten sich in erster Linie an die Verwaltung und die Politik. Die Veranstalter wollten nach eigenen Angaben keine Autofahrer beschimpfen, sondern "gemeinsame Wege" finden.