Der TagHamas ruft zu weltweiter Waffengewalt auf
Zuletzt gab es im Gazastreifen seltene Proteste gegen die Hamas, die Palästina mit ihrem Angriff auf Israel und den damit verbundenen Gegenattacken 2023 in unfassbares Leid stürzte. Die Miliz antwortete mit Gewalt auf die jüngsten Demonstrationen, ein 22-Jähriger ist tot. Die Islamisten rufen derweil zum weltweiten bewaffneten Widerstand gegen eine Umsiedlung der palästinensischen Bewohner des Gazastreifens auf. "Angesichts dieses teuflischen Plans, der Massaker und Hungersnot verbindet, muss jeder handeln, der irgendwo auf der Welt eine Waffe tragen kann", erklärte Hamas-Funktionär Sami Abu Suhri. "Haltet keine Bombe, keine Patrone, kein Messer und keinen Stein zurück. Lasst alle ihr Schweigen brechen."
Am Sonntag hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärt, Israel arbeite an der Umsetzung des Plans von US-Präsident Donald Trump, die Bevölkerung des Gazastreifens in andere Staaten umzusiedeln. Zudem hatte Netanjahu der Hamas-Führung freies Geleit für das Verlassen des Gazastreifens angeboten - unter der Bedingung, dass die Organisation ihre Waffen niederlegt. Die Hamas, deren erklärtes Ziel die Zerstörung Israels ist, lehnt eine Entwaffnung kategorisch ab.