Der TagHeuschreckenplage holt zu zweitem Schlag aus
Helfer haben vor neuen Schwärmen von Wüstenheuschrecken und verheerenden Folgen für die Menschen in Ostafrika gewarnt. Man habe bereits gesehen, wie sich die Nahrungsmittelsicherheit in vielen Gebieten verschlechtert habe, da die Insekten Weiden und Ackerland angegriffen hätten, teilte John Karongo mit, ein Agrarwissenschaftler beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Sollte der Ausbruch nicht gestoppt werden, könne es zu neuen, größeren Schwärmen und großflächigem Ernteverlust kommen, warnte das IKRK.
Seit Monaten fallen Wüstenheuschrecken über ganze Landstriche in Ostafrika her. Kenia, Äthiopien und Somalia sind am stärksten betroffen. Ein kleiner Schwarm von etwa einem Quadratkilometer kann laut der UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) an einem Tag potenziell so viel vertilgen wie 35.000 Menschen. Nach einer ersten Welle des Heuschrecken-Befalls steht nun eine zweite an, kurz vor der wichtigsten Erntezeit des Jahres.
