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Der TagHillary Clinton zur schleppenden Aufarbeitung im Fall Epstein: "Gibt gute Gründe, misstrauisch zu sein"

17.02.2026, 19:51 Uhr

Die Clintons sollen Ende des Monats vor dem US-Kongress zum Epstein-Skandal aussagen. Ex-Außenministerin Hillary Clinton wirft US-Präsident Donald Trump vor, die Aufarbeitung zu behindern. "Es gibt gute Gründe, misstrauisch zu sein", sagt sie dem "Spiegel". Sie und ihr Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, hätten gefordert, alle Akten im Fall Epstein freizugeben. Sie verweist auch auf ein entsprechendes Gesetz, das vom Parlament verabschiedet und von Trump unterzeichnet wurde. "Die Regierung tut alles, um dieses Gesetz zu umgehen und Trump zu schützen."

Die Demokratin bestreitet enge Verbindungen ihrer Familie zu Epstein: "Mein Mann stand ihm nicht nahe. Er hat ein paar Mal sein Flugzeug genommen, um karitative Projekte zu besuchen, und das war Jahre, bevor Epstein schuldig gesprochen wurde", sagt sie. Bill Clinton taucht in den Epstein-Akten immer wieder namentlich und auf Fotos auf. Ein Foto zeigt ihn zum Beispiel beim Schwimmen im Pool mit Epsteins langjähriger Vertrauten und Mittäterin Ghislaine Maxwell. Dass Bill Clinton - wie auch Trump - in den Akten vorkommt, bedeutet jedoch nicht automatisch, dass er in den Skandal verwickelt ist.

Quelle: ntv.de