Der TagHohe Strafen drohen: Neuseeland verbietet Einweg-E-Zigaretten
Wer in Zukunft in Neuseeland E-Zigaretten an Minderjährige verkauft, muss mit hohen Strafen rechnen. Die neuseeländische Regierung hat sich nämlich dazu entschlossen, Einweg-E-Zigaretten generell zu verbieten sowie Geldstrafen für Händler, die elektronische Zigaretten an Kinder und Jugendliche verkaufen, zu erhöhen. Das kündigte der stellvertretende Gesundheitsminister Casey Costello an. E-Zigaretten seien zwar einerseits "ein wichtiges Mittel zur Raucherentwöhnung", so Costello. "Während das Dampfen zu einem deutlichen Rückgang der Raucherquoten beigetragen hat, ist der rapide Anstieg des Rauchens bei Jugendlichen ein echtes Problem für Eltern, Lehrer und Gesundheitsexperten."
Nach den neuen Gesetzen müssen Einzelhändler, die E-Zigaretten an Personen unter 18 Jahren verkaufen, mit Geldstrafen von bis zu 100.000 neuseeländischen Dollar (rund 56.000 Euro) rechnen. Weitere Vorschriften sollen verhindern, dass E-Zigaretten mit Bildern, die Jugendliche ansprechen könnten, oder mit verlockenden Namen angeboten werden. Erst im Februar hatte die Regierung ein wegweisendes Gesetz der Vorgängeradministration gekippt, das jungen Menschen den Kauf von Zigaretten lebenslang verboten hätte.