Der TagHorrorszenario: Gelangte der IS an radioaktives Material?
Die Sorge geht um, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) könnte an einer "schmutzigen Bombe" bauen. Diese besteht aus konventionellem Sprengstoff gemischt mit radioaktivem Material, und verstrahlt nach ihrer Explosion den Ort des Anschlags.
Wie Medien mit Verweis auf die Agentur Reuters berichten, ist im Irak "hochgefährliches" radioaktives Material gestohlen worden.
Der Vorfall soll sich im vergangenen Jahr in einer Lagerstätte in US-Besitz in der südirakischen Stadt Basra ereignet haben.
Es soll sich dabei um bis zu 10 Gramm des Stoffes Ir-192 handeln, ein radioaktives Isotop des Elements Iridium.
Das Material wird von der Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) von seiner Gefährlichkeit her in der Kategorie 2 verordnet - das bedeutet, es kann in einem Zeitraum von Tagen oder Stunden tödlich für jeden sein, der sich in der Nähe aufhält. Bekannt wurde der Vorfall durch zugespielte Dokumente des irakischen Umweltministeriums.
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