Der TagHypothese aus Argentinien: Paar infizierte sich in Feuerland mit Hantavirus
Die argentinische Regierung vermutet einem Bericht zufolge, dass der derzeitige Ausbruch des Hantavirus unter Menschen auf eine Infektion eines niederländisches Paares bei einer Vogelbeobachtungstour in Ushuaia im Süden des Landes zurückgeht. Dies sei die "führende Hypothese", wie zwei argentinische Beamte der Nachrichtenagentur AP mitteilten. Später soll das Paar dann an Bord des Kreuzfahrtschiffes gegangen sein, das derzeit im Fokus steht. Die in die Ermittlungen involvierten Beamten erklärten, das Paar habe während der Tour eine Mülldeponie ("landfill site") besucht und sei dort möglicherweise mit Nagetieren in Kontakt gekommen, die das Virus in sich tragen. Die Beamten sprachen laut AP unter der Bedingung der Anonymität, da sie aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht befugt waren, die Medien zu informieren. Wie AP berichtet, hatten die Behörden zuvor mitgeteilt, dass in Ushuaia und der umliegenden Provinz Feuerland noch nie ein Fall von Hantavirus aufgetreten sei. Ein ein älteres niederländisches Ehepaar gehört zu den bisherigen Toten unter den Passagieren des Kreuzfahrtschiffes "Hondius".