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Der TagIWF hebt Wachstumsprognose für Deutschland an

07.07.2017, 16:41 Uhr

Schon Ende April hatte der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognose für Deutschland auf 1,6 Prozent angehoben. Nur drei Monate später gibt es eine erneute Korrektur nach oben: Jetzt erwartet der IWF, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,8 Prozent wächst.

  • "Deutschland wird voraussichtlich von der anhaltenden Erholung des Welthandels profitieren", begründet der IWF seine neue Prognose. "Insgesamt geht es der deutschen Wirtschaft sehr gut."

  • Kritisch sehen die Experten - wenig überraschend - nur den anhaltend hohen Überschuss in der Leistungsbilanz. Als Gegenmaßnahme empfiehlt der IWF ein späteres Renteneintrittsalter.

Das Renteneintrittsalter wird bereits stufenweise bis auf 67 Jahre erhöht. Die Bundesbank hat vorgeschlagen, es bis 2060 nach und nach auf 69 Jahre hochzusetzen.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoninlandsprodukt umfasst den Wert von allem, was innerhalb eines Jahres in einer Volkswirtschaft gekauft oder verkauft wird. Es enthält auch die Leistungen der Ausländer, die innerhalb des Landes arbeiten, während die Leistungen der Deutschen, die im Ausland arbeiten, nicht berücksichtigt werden.