Der TagIllegale Mine stürzt ein - Tote in Ecuador, Dutzende stecken noch fest
Beim Einsturz einer Mine in Ecuador sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 60 weitere Personen steckten fest, wie verschiedene Medien unter Berufung auf die Notrufzentrale des Landes übereinstimmend berichteten. Nach Angaben des Chefs der ecuadorianischen Behörde für Risiko- und Notfallmanagement, Rommel Salazar, hatten Arbeiten in der illegalen Mine im Nordwesten des Landes, nahe der Grenze zu Kolumbien, einen Erdrutsch verursacht. Helfer seien in die schwer zugängliche Gegend unterwegs.
Im Kampf gegen den illegalen Bergbau im Norden des südamerikanischen Landes hatte die Regierung im Juli 2019 einen Ausnahmezustand verhängt. Rund 10.000 Menschen schürften nach damaligen Angaben der Regierung in der Region nach Gold. Rund um die illegalen Minen sei ein kriminelles Netzwerk entstanden, in dem eine Reihe von Verbrechen verübt würden - wie Mord, Zwangsprostitution, Menschenhandel, Geldwäsche und Schmuggel.