Der Tag

Der Tag Immer mehr junge Menschen müssen zur Tafel

Wegen der Corona-Pandemie sind viele jüngere Menschen erstmals auf Hilfe der Tafeln angewiesen - zugleich bleiben viele Ältere aus Angst vor Ansteckung mit dem Virus den Lebensmittelausgaben fern. Dies ergab eine Umfrage des Tafel-Dachverbands bei den regionalen Helfern, wie Tafel Deutschland mitteilte. Der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl mahnte, bedürftige Menschen dürften in der Krise nicht vergessen werden.

  • "Wir haben in den letzten Wochen bei den Tafeln eine neue Form der Not erlebt", erklärte Brühl. "Es kommen vermehrt jüngere Menschen, die bis vor Kurzem überhaupt nicht auf die Tafeln angewiesen waren und nun vor Erleichterung weinen, weil sie etwas zu essen bekommen und ihren Kühlschrank wieder füllen können."
  • Auch wenn die Bundesregierung bereits schnelle und unbürokratische Hilfen auf den Weg gebracht habe, seien einige Menschen durch die Pandemie in existenzielle Not geraten. Jüngere Menschen suchten Unterstützung, weil sie selbstständig beziehungsweise in Kurzarbeit seien oder aber ihren Job oder Nebenjob verloren hätten.

Quelle: ntv.de