Der TagIn Deutschland gibt es immer mehr Langzeitkranke
Gemeinhin gilt der Deutsche als Arbeitstier. Sogar mit einem Kratzen im Hals schleppt er sich zum Arbeitsplatz. Nur wenn es richtig drückt und schmerzt, bleibt er zu Hause. Das macht sich nun auch in den Zahlen bemerkbar:
Beinahe die Hälfte (46 Prozent) aller Arbeitsfehltage geht auf Langzeiterkrankungen zurück, das heißt, der Arbeitnehmer ist länger als sechs Wochen krank. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BBK) hervor.
Demnach ist der Anteil der chronischen Erkrankungen an den Fehltagen innerhalb von zehn Jahren um fünf Prozentpunkte gestiegen: 2004 lag er noch bei 41 Prozent.
Die häufigsten Ursachen sind Muskel- und Skeletterkrankungen wie beispielsweise Rückenleiden sowie psychische Störungen.