Der TagIrans Führung sieht sich in "Position der Stärke" - und will baldiges Kriegsende

Fast ein halbes Jahr dauert der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran. Das ist sehr viel länger als die US-Regierung es im Frühjahr voraussagte. Früher oder später müsse der Krieg beendet werden, sagt Irans Präsident Massud Peseschkian laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. "Es ist besser, ihn heute zu beenden, da wir in einer Position der Stärke und Würde sind." Die USA seien durch den Krieg in der ganzen Welt verhasst, meint der iranische Präsident, der auch Regierungschef ist. Allgemein werde anerkannt, dass die USA "unsere Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur unter Verletzung aller Regeln angegriffen haben". Eine Kapitulation schließt Teheran aus.
Eine vereinbarte Waffenruhe wurde wiederholt gebrochen, zuletzt gab es nur mehr vereinzelte gegenseitige Attacken. Ein diplomatisches Ende für den Krieg ist derzeit nicht in Sicht. Am Mittwoch kündigte US-Präsident Donald Trump einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen den Iran an und drohte auch dessen Handelspartnern. Mehr dazu hier.