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Der TagItaliens neuer Regierungschef schlägt radikale Töne an
05.06.2018, 14:09 Uhr

Immerhin, Italiens neuer Ministerpräsident Guiseppe Conte bekennt sich zu Europa. Dennoch soll sich nach Ansicht des Chefs der neuen Koalition einiges ändern. Vor allem in Sachen Schulden- und Asylpolitik.
Das "Geschäft mit der Einwanderung" müsse beendet werden. Die Schulden des Landes seien vollkommen tragbar. Sie müssten aber über das Wirtschaftswachstum verringert werden. Dieses wiederum müsse über die Haushaltspolitik und öffentliche Ausgaben sichergestellt werden.
Die Regeln in der Euro-Zone sollten darauf ausgerichtet sein, "den Bürgern zu helfen". Conte sagte, Italien stehe zur Nato. Die westliche Diplomatie müsse sich aber auch für Russland öffnen.