Der TagJoggerin-Mörder erschlug auch Studentin in Österreich
Ein in Deutschland wegen Mordes an einer Joggerin bereits mit lebenslanger Haft bestrafter Lkw-Fahrer aus Rumänien ist in Österreich wegen eines anderen Mordes verurteilt worden.
Das Landgericht Innsbruck sah es als erwiesen an, dass der 43-Jährige im Januar 2014 eine französische Austauschstudentin im österreichischen Kufstein umgebracht hat. Da bereits die Höchststrafe verhängt wurde, folgte kein zusätzliches Strafmaß durch die österreichische Justiz.
Die Studentin aus Lyon war im Januar 2014 durch Schläge auf den Kopf getötet worden. Ihre Leiche wurde von Polizisten am Inn-Ufer entdeckt. Die Tatwaffe, eine Hubstange, wurde im Fluss gefunden.
Der Lkw-Fahrer war 2017 in Deutschland nach dem Mord an der 27-jährigen Joggerin im baden-württembergischen Endingen verhaftet und wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Der als Zeuge bestellte Psychiater erklärte, von dem 43-Jährigen gehe eine hohe Gefahr für weitere Delikte aus. "Es spricht aus psychiatrischer Sicht einiges dafür, dass der Angeklagte ein klassischer Serienmörder ist."