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Der Tag Johnson umwirbt Saudi-Arabien trotz Hinrichtung von 81 Menschen

Die saudische Regierung hat vor wenigen Tagen bestätigt, 81 Menschen hingerichtet zu haben und damit Empörung ausgelöst. Der britische Premierminister Boris Johnson will sich von seiner geplanten Reise zum größten Erdölexport-Exporteur der Welt dennoch nicht abbringen lassen. Nun rechtfertigte er sich dafür vor Journalisten in London. Es sei "essenziell", dass sich der Westen von der Abhängigkeit nach fossilen Energieträgern aus Russland löse, sagte Johnson Journalisten in London. Andernfalls bestehe die Gefahr, sich der Erpressung durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin auszusetzen, so Johnson weiter.

Auf die Frage, ob das bedeute, dass man auch mit anderen unliebsamen Regierungen gemeinsame Sache mache, antwortete Johnson, man müsse nun eine größtmögliche Koalition schließen, um auf die Ereignisse in der Ukraine und die dadurch gestiegenen Öl- und Gaspreise zu reagieren. Ein Regierungssprecher betonte, Johnson werde bei seinem Besuch in Riad auch die Exekutionen ansprechen.

Quelle: ntv.de

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