Der Tag

Der TagKanye West bricht bei Wahlkampfveranstaltung in Tränen aus

20.07.2020, 06:26 Uhr
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(Foto: imago images/UPI Photo)

Erst war Rapper Kanye West ein großer Fan von US-Präsident Donald Trump, dann distanzierte er sich mehr und mehr. Lieber tritt er in Trumps Fußstapfen und will selbst Präsident werden. Besonders aussichtsreich ist sein Vorhaben allerdings nicht. Eine erste Wahlkampfveranstaltung lief chaotisch und etwas verstörend ab.

  • West brach während des Auftritts am Sonntag im Bundesstaat South Carolina in Tränen aus, als er erzählte, dass sein Vater ihn habe abtreiben lassen wollen. Er erzählte dann auch noch, dass er selbst bei seiner Frau Kim Kardashian auf eine Abtreibung gedrungen habe. "Ich habe fast meine Tochter getötet! Ich habe fast meine Tochter getötet!" rief West aus.

  • Der Musiker behauptete auch, die berühmte afroamerikanische Fluchthelferin Harriet Tubman habe nie Sklaven befreit. Sie habe vielmehr die Sklaven "für andere weiße Leute arbeiten lassen".

  • Zu der Wahlveranstaltung des Rappers in Charleston waren nur geladene Gäste zugelassen. West trug trotzdem eine kugelsichere Weste. Die Teilnehmer mussten sich laut US-Medienberichten in einer schriftlichen Erklärung dazu verpflichten, während der Veranstaltung Masken zu tragen und Abstand zu anderen Gästen zu halten.

Quelle: ntv.de