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Der Tag Kanzler Kurz will "Identitäre Bewegung" auflösen

Ob die österreichische "Identitäre Bewegung" mit dem Attentat von Neuseeland zu tun hat, ist noch unklar. Fest steht: Anfang 2018 überwies der mutmaßliche Christchurch-Terrorist 1500 Euro an die rechtsextreme Organisation.

 

  • Die Regierung in Wien prüft nun die Auflösung der " Identitären Bewegung". Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz an.
  • Es gebe "keine Toleranz für gefährliche Ideologien, ganz gleich, aus welcher Ecke sie kommen". Egal welche Art von Extremismus, "sowas darf keinen Platz in unserem Land und in unserer Gesellschaft haben", sagte Kurz. Es sei Aufklärung nötig, ob es hier "Machenschaften im Hintergrund" gegeben habe.
  • Der mutmaßliche Todesschütze von Christchurch, ein 28-jähriger Rechtsextremist aus Australien, hat nach Erkenntnissen der Behörden Anfang 2018 den "Identitären" in Österreich 1500 Euro als Spende überwiesen. In diesem Zusammenhang war die Wohnung des Chefs der "Identitären" durchsucht worden. Es bestehe der Verdacht der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung. Der Sprecher der Gruppe weist die Vorwürfe zurück.

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Quelle: ntv.de

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