Der TagKauder: 2016 ist Schicksalsjahr für Europa
Nach dem in weiten Teilen ergebnislosen EU-Gipfel mit der Türkei gibt sich Unionsfraktionschef Volker Kauder mit wenig zufrieden. Es sei "wichtig", dass alle Teilnehmer bis zum Ende geblieben seien, sagte er. Bei der noch offenen Frage nach der Umverteilung von Flüchtlingen in Europa erinnerte er im "Morgenmagazin" daran, dass die kleinen Mitglieder nicht vergessen sollten, dass Europa ein "Garant für Wohlstand" sei - und das gelte auch für Polen und Ungarn. "2016 ist ein Schicksalsjahr für Europa", sagte er.
Doch auch für die Türkei wachsen die Bäume nicht in den Himmel: Nicht alle Wünsche Ankaras werden in Erfüllung gehen, sagte er weiter. So sei er sehr dafür, dass in den Beitrittsverhandlungen die Kapitel zu Religions- und Pressefreiheit nicht erst am Ende geöffnet werden.