Der TagKaum glaublicher Blitzrekord in Frankreich
Auch in Frankreich hat es im Mai heftige Unwetter gegeben, vor allem hat es sehr häufig gewittert. Dabei maßen Experten gar einen neuen Blitzrekord. 180.000 Mal wurde das Phänomen beobachtet. Sage und schreibe doppelt so viel wie im bisherigen Rekordmonat, dem Mai 2009. Heute ist bei Unwettern außerdem ein Mann ums Leben gekommen. Er ertrank in seinem Auto, nachdem er sich überschlagen hatte und in einer überschwemmten Senke liegen blieb. In gut einem Viertel der 101 französischen Départements haben die Behörden wegen der anhaltenden Regenfälle und Gewitter die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. n-tv Meteorologe Björn Alexander zufolge dürfte das mit der ungewöhnlichen warmen, fast schon tropischen Luft zu tun haben, die im Mai auch zu zahlreichen Gewittern bei uns führte. Frankreich liege da gewissermaßen in der Einflugschneise dieser aus dem Süden heraufziehenden Luftmassen. Übrigens: Um das als Teil des Klimawandels zu bezeichnen ist es noch zu früh - dafür müsste es jetzt jedes Jahr solch warme Mai-Monate geben. So ist der vergangene Monat erstmal nur ein Ausreißer.