Der TagKeine Hoffnung auf Überlebende in Beirut mehr

Eine traurige Nachricht aus dem Libanon: Nach drei Tagen Hoffen und Bangen haben die Rettungskräfte keine Hoffnung mehr, einen weiteren Überlebenden der Explosionskatastrophe in Beirut zu finden. Unter den Trümmern eines eingestürzten Hauses gebe es "aus technischer Sicht" keine Anzeichen für Leben mehr, sagt der Leiter des chilenischen Rettungsteams "Topos" ("Maulwürfe"), Francisco Lermanda. Die fieberhafte Suche nach einem Verschütteten hatte am Donnerstag begonnen, nachdem die chilenischen Rettungshelfer mit Ortungsgeräten und ihrem Suchhund "Flash" Hinweise auf einen Überlebenden entdeckt hatten. Sie konnten unter anderem mehrfach schwache Atemsignale ausmachen. Bei der Explosionskatastrophe am 4. August waren mindestens 190 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 6000 verletzt worden.