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Der Tag Kim Jong Un eröffnet neue Stadt am "Familienberg"

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Der Umbau von Samjiyon wird auch als Teil der Entwicklungspläne Kim Jong Uns gesehen, eine selbstständige Wirtschaft aufzubauen.

(Foto: via REUTERS)

Der als heilig verehrte Berg Paektu in Nordkorea gilt auch als Symbol der Herrscherfamilie. Ein Grund, warum Machthaber Kim Jong Un dort eines seiner Lieblingsvorhaben verwirklicht hat: den Bau einer neuen Stadt. Mit großem Pomp wurde nun der offizielle Abschluss der Modernisierung der abgelegenen Stadt Samjiyon gefeiert. Sie soll künftig als Aushängeschild des Sozialismus gelten.

Kim Jong Un habe am Montag das Band bei der Einweihungszeremonie für die neue Stadt zerschnitten, die ein "Inbegriff der modernen Zivilisation" sei, berichteten die staatlichen Medien. Die Zeremonie sei von donnernden Hurrarufen und Feuerwerk begleitet worden.

Allerdings hatte die in Südkorea von nordkoreanischen Flüchtlingen herausgegebene Internet-Zeitung "Daily NK" im August berichtet, dass unter anderem Bewohner des Landkreises zur Arbeit an der neuen Stadt gezwungen und Bauarbeiter aus dem ganzen Land dorthin geschickt worden seien. Die Zeitung berief sich dabei auf Quellen in der betroffenen Provinz.

Quelle: ntv.de