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Der TagKleine Flutwelle soll gestrandetem Frachter helfen
28.12.2015, 09:11 Uhr
Seit Wochen führt die Elbe extremes Niedrigwasser. Das ist nun einem Schubverband aus Tschechien zum Verhängnis geworden. In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden lief der mit Sojaschrot beladene Kahn unter der Marienbrücke auf Grund - und liegt fest. Den Kahn nun wieder flottzubekommen, ist eine logistische Großaufgabe, wie unter anderem die "Sächsische Zeitung" berichtet:
Zunächst hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Mitarbeiter aus dem Weihnachtsurlaub geholt.
Kollegen aus Tschechien sollen mit dem teilweisen Ablassen eines Stausees eine kleine Flutwelle auslösen, die heute Dresden erreichen soll.
Bis dahin soll ein Baggerschiff einen Teil der Ladung löschen und so den Tiefgang reduzieren
Brücke und Schiff wurden übrigens kaum beschädigt.