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Der TagKlingbeil schlägt Alternative zum Ehegattensplitting vor

02.04.2026, 16:18 Uhr

Das Ehegattensplitting steht seit Jahren in der Kritik. Finanzminister Lars Klingbeil will es zumindest für künftige Ehen abschaffen.

Der SPD-Politiker schlägt laut einem Medienbericht nun ein neues Modell vor, mit dem das Ehegattensplitting ersetzt werden könnte. "Für die Zukunft soll das bestehende Konzept durch ein sogenanntes fiktives Realsplitting abgelöst werden", heißt es in einer Ministervorlage, über die der "Spiegel" berichtet.

Dabei können die Partner demnach einen bestimmten Freibetrag so untereinander aufteilen, dass es sich optimal auf ihre Steuerlast auswirkt. In der Regel dürfte der weniger Verdienende seinen Freibetrag an den Besserverdienenden schieben.

Das Finanzministerium zieht für die Höhe dieses Freibetrages laut "Spiegel" jene Summe heran, die ein geschiedener oder getrennt lebender Ehepartner maximal als Unterhaltszahlung steuerlich abschreiben kann. Dies sind derzeit 13.805 Euro.

Quelle: ntv.de