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Der TagKommen UN-Sanktionen gegen Myanmars Militär?

18.09.2017, 10:38 Uhr
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Eine junge Mutter mit ihrem Baby in einem Flüchtlingscamp in Bangladesch. (Foto: REUTERS)

Geht es um das Schicksal von Tausenden Rohingyas in Myanmar, fällt De-Facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi bestenfalls mit Untätigkeit auf: Nun fordern die Menschenrechtler von Human Rights Watch, internationale Strafmaßnahmen gegen das Militär des Landes zu verhängen.

Geht es nach ihnen, soll der UN-Sicherheitsrat ein Waffenembargo verhängen, damit das Militär seine "Kampagne der ethnischen Säuberungen" einstellt. Außerdem müssten Generäle, die in die Gewalttaten gegen die muslimische Minderheit verwickelt seien, mit Reiseverboten belegt werden. Allein in den vergangenen drei Wochen sind mehr als 400.000 Rohingya ins benachbarte Bangladesch geflohen.