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Der Tag Korruption lähmt Kampf gegen Boko Haram

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Boko-Haram-Terroristen begrüßen ihre Kameraden, nachdem diese in einem Gefangenenaustausch gegen 82 Schulmädchen freigekommen sind.

(Foto: REUTERS)

Seit 2009 haben die sunnitischen Fundamentalisten im Nordosten Nigerias in ihrem Kampf für einen islamischen Gottesstaat mehr als 20.000 Menschen getötet. Die nigerianische Armee versucht, teils mit Hilfe der Nachbarstaaten, die Terrormiliz zu zerschlagen. Doch der Kampf wird gelähmt von persönlichen Begehrlichkeiten.

  • Ehemalige Militärangehörige haben laut Transparency International (TI) mit krummen Waffengeschäften bis zu 15 Milliarden Dollar (13,5 Milliarden Euro) von der Armee gestohlen, erklärte die Organisation.
  • Den Streitkräften fehle es derweil an wichtiger Ausrüstung und am nötigen Training, um effektiv gegen Boko Haram vorzugehen. Dies bedrohe die Sicherheit und Stabilität des westafrikanischen Landes. 
  • Präsident Muhammadu Buhari hat dem TI-Bericht zufolge Schritte unternommen, um gegen die Korruption vorzugehen. "Die Reformen im Verteidigungsministerium sind aber zu langsam und haben keine Strategie", kritisierte TI.

Quelle: ntv.de